Demokratie lernen und leben

Urkunde für unsere Bemühungen um Partizipation und Demokratie in der Schule
(zum Lesen anklicken)

Die Grundschule Fürstenhagen beteiligt sich seit 2003 am Projekt "Demokratie lernen und leben" der Bundländerkommission (BLK). Sie ist eine der 6 Grundschulen, die im hessischen Teilprojekt "Mediation und Partizipation" das Grundschulset bilden. Die aktive Teilnahme am Projekt prägt das gesamte Schulleben. Im besonderen arbeitet die Schule an den 5 genannten  Demokratieprojekten.

 

Im Frühjahr 2007 endete das Projekt. Wir bedauern dieses und bedanken uns bei allen Projektbegleitern, vor allem bei Frau Charlotte Dreschert und bei Frau Angelika Fabricius, die uns zur Teilnahme ermutigt und unseren Weg im Projekt mit viel Verständnis unterstützt und gefördert haben.

 

Die Ziele und Inhalte unserer Projekte halten wir für so wichtig, dass wir auch ohne Unterstützung weiter an ihnen  arbeiten werden.

 

 

 Projekt der Bund-Länder-Kommission 
"Demokratie lernen & leben" 
Hessisches Projekt
"Mediation und Partizipation"
 
Menschen suchen immer dann nach neuen Wegen, wenn sie auf den bisherigen nicht mehr gut vorwärts kommen. 
So ist es auch in der Schule. Schülerinnen und Schüler, die heute in die Schule kommen, bringen andere Fähigkeiten und Fertigkeiten mit als die Schülerinnen und Schüler vor 20 oder 30 Jahren. Auf diese Veränderungen muss Schule reagieren.
Unsere erste Reaktion erfolgte auf die vielfältigen Konflikte, die Schülerinnen und Schüler in der Schule hatten, mit in die Schule brachten und die bearbeitet werden mussten, um erfolgreich unterrichten zu können.
Seit Herbst 2003 arbeiten wir mit dem Grundschulprogramm „Konstruktive Konfliktlösung“.
Grundgedanke dieses Programmes ist, dass diejenigen, welche die Konflikte haben, diese auch lösen.
Die führte uns dazu, Schülerinnen und Schülern auch in anderen Bereichen mitsprechen, mitarbeiten, mitmachen zu lassen.
Als das BLK-Programm Demokratie leben und lernen  bekannt gemacht wurde, beteiligten wir uns als eine von 6 Hessischen Grundschulen daran.
Grundlegende Ziele des BLK- Projektes sind:
-        Entwicklung einer demokratischen Schulkultur
-         Entwicklung von gelebter Konfliktkultur
-         Entwicklung von demokratiepädagogischen Vorhaben im Unterricht
-         Entwicklung zu einer demokratischen Schule durch neue Formen der Partizipation im 
          Hinblick auf die Organisationsstruktur der Schule und gegebenenfalls bis in das
          Gemeinwesen hinein
 
Diese Ziele erweitern unseren  bisherigen Ansatz und geben ihm eine neue Wertigkeit.
Alle Bereiche werden auf Übereinstimmung mit den Zielen überprüft.
Daraus ergibt sich, dass auf den fünf Gebieten Unterricht, Elternarbeit, Umgang der Schüler miteinander, Umgang der Lehrer miteinander, Mitbestimmung für Schüler und Lehrer gearbeitet werden muss. 
Die gesteckten Ziele sind dann erreichbar, wenn sich die gesamte Schule (Lehrer, Schüler und Eltern) zu einer lernenden Institution entwickelt. Neue Kommunikations-, Unterrichts- und Beteiligungsformen müssen erlernt, umgesetzt und von allen Beteiligten mit getragen werden.
 

Unsere Programmbausteine

 

Lehrerinnen und Lehrer

Schülerinnen und Schüler

Eltern

Kommunikation im Kollegium

Interaktion und Mediation

 

Schülermitbestimmung

Projektunterricht

Methoden selbstbestimmten Lernens

Elternarbeit

Gesprächsführung lernen:

Elterngespräche, speziell Beratungsgespräche

Gespräche mit Schülerinnen u. Schülern

Gespräche z. KollegInnen

Gespräche Lehrer – Schulleiterin

Teilnahme aller Lehrerinnen und Lehrer am Grundschulprogramm des HeLP „Konstruktive Konfliktlösung“

Durchführung von Versammlungen aller, die in der Schule arbeiten

(Schülerinnen, Lehrkräfte, Hausmeister, Sekretärin, Reinigungskräfte)

Schüler in Planung, Gestaltung und Durchführung von Unterricht stärker einbinden

 

Stärkeres Einbinden von Eltern in schulische Arbeit  ® Stärkeres Engagement seitens der Eltern

( auch Väter )

 

Basislehrgang Kommunikation

Durchführung von Interaktionsstunden  nach genauen Regeln (Übungen, Spiele) mit den Schülerinnen und Schülern

Wahl von 2 Klassensprechern pro Klasse

Konstituierung von Klassensprechertreffen, um die Themen der Schulversammlungen weiter zu bearbeiten (14 tägig)

Durchführung einer jährlichen Projektwoche zu individuellen Themen

Durchführung verschiedener Klassenprojekte

Gemeinsame Vereinbarungen treffen hinsichtlich

a) der Unterstützung des Kindes beim Lernen

b) Erziehung zu angemessenem Verhalten anderen gegenüber.

 

Formen der kollegialen Beratung erlernen und anwenden

 

SchülerInnen trainieren ihr Gesprächsverhalten miteinander

Einrichten von Klassenratstunden zu festgelegten Zeiten und nach festgelegten Modi

Projektwoche zu einem gemeinsam festgelegten Thema

Pädagogische Elternabende zu bestimmten Themen

 ( klassen – und schulintern ) durchführen

 

 

 

Einnehmen einer mediativen Haltung im Umgang miteinander.

Eine Feed-back Kultur an der Schule installieren

Lehrkräfte

- erstellen  Spiele - Jahrgangsmappen (Ordner)

- führen 1 x pro Vierteljahr eine Reflexionsstunde durch

- erstellen Verfahrensregeln für den Umgang mit schwierigen Klassen (Konfliktmanagement)

- erstellen Richtlinien mit den SchülerInnen für die Klärung von Konflikten

Erstellen von Klassenordnungen in den Klassen

 

 

 

Erlernen von Methoden selbstbestimmten Lernens durch die Lehrkräfte:

Gruppenunterricht

Fächerübergreifender Unterricht

Arbeit in Projekten

Freie Arbeit

Tages- und Wochenplanarbeit

Erziehungsverträge zwischen Eltern und Lehrer/innen

 

Für alle akzeptable Grundwerte und  Regeln festlegen

 

SchülerInnen lösen ihre Konflikte nach Anleitung möglichst selbständig

Erstellen einer Schulordnung mit allen Beteiligten

Mehr Eigenverantwortung und Lernen mit allen Sinnen in angemessenem Umgang miteinander bei den Schülern

Information der Eltern über Ziele der Schule

Gemeinsame Grundlage für den Umgang mit schwierigen Schülern und deren Eltern finden

Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig bei der Lösung von Konflikten

 

Mitarbeit an der Gestaltung der Schule, z.B. Außengelände

Erwerb sozialer Kompetenzen durch gemeinsame Arbeiten

Informationen über die schulische Arbeit an praktischen Beispielen

( mehr Einblick geben in das was läuft )

 

Kriterien für Entscheidungen offen legen (SL)

Schülerinnen und Schüler erarbeiten Grundlagen für eine Schulordnung

 

 Selbsttätig werden und

selbstständigArbeiten

 

Gegenseitiges Hospitieren

 

 

 

Kennen lernen verschiedener Lernformen, dabei Einbeziehen verschiedener Sinne

 

Information der Eltern über Ziele der Schule

 

 

Schüler übernehmen Verantwortung für ihr Tun

Lernen in ganzheitlichen Zusammenhängen

 

Mitarbeit in Konferenzen

Wechselnde Konferenzleitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zur Startseite

zurück                       weiter