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Alle Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse haben hinterher einen Bericht darüber geschrieben, was sie gelernt haben. Hier sind Auszüge aus einigen Berichten:
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... Jeder kann böse sein: Man sieht es nicht. ... (Dominique) Wir haben darüber gesprochen, was wir machen, wenn uns ein Autofahrer anspricht und will, dass wir einsteigen. Man muss immer Abstand halten. Denn wenn man sich so dicht ans Fenster beugt, kann derjenige die Tür aufmachen und man liegt um. Man muss aber immer freundlich sein, denn man kann keinem ansehen, ob er liebt oder böse ist. Dann haben wir noch darüber gesprochen, was ist, wenn wir nachmittags alleine zu Hause sind und das Telefon klingelt. Man soll rangehen und, wenn der am Telefon fragt: „Ist denn deine Mutter da?“, muss man Ausreden finden wie: „Meine Mama ist gerade im Keller und wir haben Telefon mit Schnur.“ Am besten ist, wenn man sagt: „Sie kann gerade nicht. Geben sie mir ihre Telefonnummer, wir rufen zurück!“ Man darf nie sagen, dass man alleine zu Hause ist, weil dann weiß der: „Aha, die ist alleine zu Hause. Die kann ich mir ja mal schnappen.“ Wir haben uns auch darüber unterhalten, was man machen muss, wenn man alleine zu Hause ist und jemand einbricht. Wir mussten uns jeder ein gutes Versteck ausdenken, wo wir dann in diesem Fall hingehen können. Wenn es geht muss man sich dann so schnell wie möglich aus diesem Haus befreien und danach zu seinen Nachbarn rennen und von da aus die Polizei informieren. Dann haben wir noch besprochen, was ist, wenn man zum Beispiel zu viert auf einem Spielplatz ist, und dann jemand kommt und so tut, als ob er Nasenbluten hat. Wenn die Person auf einen zu kommt, immer einen Schritt zurückgehen, weil die Person dann einen nicht so schnell packen kann. Man kann ihm ein Taschentuch vor die Füße werfen. Weil, wenn man ihm das Taschentuch ganz nahe gibt, kann er einen sehr schnell packen. Herr Lingner war am letzten Tag des Projektes mit seiner Polizeiuniform da und hat uns gezeigt, was alles an seinem Gürtel dran ist. Es war eine Pistole an seinem Gürtel. Damit kann er sich verteidigen, wenn andere Leute ihn angreifen. Man soll als Polizist die Schutzweste nie sichtbar anziehen, weil der Verbrecher dann weiß, dass er ihn oder sie nur am Kopf abschießen kann. Zwei von Herrn Lingners Kollegen haben einmal die Schutzweste über die Anziehsachen gezogen. Es waren eine Frau und ein Mann. Die Frau ist gestorben und der Mann liegt immer noch schwer verletzt im Krankenhaus. An dem Gürtel waren auch noch ein Taschenmesser, Pfefferspray, neue Patronen für die Pistole, Handschellen und normalerweise ein Schlagstock. Den hatte er aber an diesem Tag nicht dabei. Mir haben die Tage mit Herrn Lingner sehr gut gefallen und ich habe sehr viel gelernt. (Hannah) ...Wenn ein Mann kommt und sich nackt macht, darfst du nicht hinschauen, dann hast du ihm das Spiel verdorben und musst die Polizei anrufen... (Sylvana) ... Wir haben auch einen Ausweis bekommen und einen Aufkleber von Herrn Lingner. Wenn dich jemand anspricht und sagt: „Sagen sie mir ihren Namen und wo sie wohnen. Ich bin nämlich die Polizei.“, dann müssen wir laut rufen: „Zeigen sie mir bitte ihren Ausweis!“ (Hanna)...Wir sollen uns nicht allein lassen, wenn wir weglaufen. Man soll nicht bei Fremden einsteigen... (Alana) ...Wir waren auf dem Schulhof und haben geübt, was wir machen, wenn jemand uns mitnehmen will. Wir haben gelernt, was ein Exhibitionist ist. Er hat uns gesagt, was wir machen sollen, wenn jemand entführt wird. (Patricia) ...Wenn uns einer anspricht und sagt, er sei von der Polizei, und möchte, dass man seinen Namen sagt, dann sagst du: „Zeigen sie mir ihren Ausweis!“ Steig niemals bei Fremden ins Auto! Rufe niemals die Polizei aus Spaß an! Herr Lingner hat uns seinen Uniformgürtel mit der Pistole, dem Messer, dem Pfefferspray, der Taschenlampe und dem Schlagstock gezeigt. Renne niemals alleine weg und lass die anderen zurück! Wenn dich jemand anruft, und dich sexuell belästigt, dann halte etwas lautes an den Hörer und lege auf! Wenn ein Mann aus seinem Auto steigt, geh einen Schritt zurück! (Tobias) |