Das Quentler Wasser

Im Rahmen des Projektes "Wasserdetektive" erforschten Dominique, Alicia und Dominik aus Quentel noch genauer, wie das mit dem Wasser in Quentel ist. Sie fotografierten, malten und schrieben diesen Bericht:

Hoch oben im Wald ist eine Quelle. Leider kann man dort nichts sehen, weil alles umzäunt ist und Wasserschutzgebiet-Schilder aufgestellt sind.

Wir wissen aber, wie es funktioniert:

Das Quellwasser sammelt sich in einem kleinen Tümpel oder Becken. Dann steigt es so weit, bis es überläuft, und wird durch eine Kiesschicht schon einmal gereinigt.

Von hier aus wird es jetzt durch Rohre bergab zum Hochbehälter geleitet. (Man nennt dieses Wasser "billiges Wasser"; denn immer, wenn Wasser bergauf muss, wird dieses mit Pumpen gemacht, deshalb nennt man es dann "teures Wasser".)
Wir haben in Quentel zwei Hochbehälter. Der Erste Hochbehälter wurde im Jahre 1912 erbaut. Dahinter steht der neuere Hochbehälter. Er wurde im Jahre 1960 erbaut. Wegen Umbauarbeiten wird zur Zeit aber nur einer davon genutzt. Auch hier ist alles eingezäunt.
Jetzt wird das Wasser weitergeleitet in unser Wasserhäuschen. Darin ist eine Filteranlage, in der das Wasser fertig aufbereitet wird. (Zum Beispiel muss die Kohlensäure raus und der ph-Wert gemessen werden. Er sollte zwischen 7,5 und 9,5 liegen.)

 

Damit das alles funktioniert, wird die Filteranlage jede Woche gewartet und gespült. Jetzt ist das Wasser fertig und wird ins Wassernetz geleitet.
Das Wasser reicht für die Gesamtversorgung von Quentel. Nur in Ausnahmefällen (zum Beispiel bei einem Großbrand oder einem sehr langen, heißen Sommer) werden wir von Fürstenhagen mitversorgt. Außerdem haben wir auf der anderen Seite von Quentel schon einen neuen Brunnen, der genutzt werden könnte. Dieser wird, solange unsere jetzige Quelle noch ausreicht, aber nur ganz wenig genutzt.
Es muss aber jeden Tag Wasser fließen, da das Wasser sonst abstehen würde. Das bedeutet, dass das Wasser schlecht würde und sich Keime und Bakterien bilden könnten. Der neue Brunnen ist so vernetzt, dass in Ausnahmefällen sogar bis Großalmerode Wasser geleitet werden könnte.

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