Schule Fürstenhagen
Grundschule des
Werra-Meißner-Kreises in
Hessisch Lichtenau-
Fürstenhagen

1. Ausgabe Frühjahr 2002
Überarbeitet September 2006
Inhaltsverzeichnis
| 1 | Leitgedanke |
| 2 | Von den Anfängen unserer Schule bis heute |
| 3 | Zahlen und Fakten – Stand September 2006 |
| 4 | Situation an der Grundschule Fürstenhagen im September 2006 |
| 5 | Grundlagen des Unterrichts |
| 5.1. | Ausgewählte Aspekte unserer pädagogischen Arbeit |
| 5.1.1. | Allgemein |
| 5.1.2. | Unterrichts- und fachspezifische Aspekte |
| 6 | Evaluation |
| 7 | Ausblick |
| 7.1. | Personalentwicklung |
| 7.2. | Fortbildungsbedarf |
| 7.3. | Vorschau |
| 8. | Aktionspläne |
| 8.1. | Langfristige Vorhaben |
| 8.1.1. | Computer im Unterricht |
| 8.1.2. | Weiterentwicklung der Elternarbeit |
| 8.2. | Mittelfristige Vorhaben |
| 8.2.1. | Strategisches Ziel Nr. 1 |
| 8.2.2. | Implementieren der Schulordnung |
| 8.2.3. | Umgang mit Förderplänen |
| Zustimmung der Schulkonferenz | |
| Anhang (auf der Homepage nicht veröffentlicht) |
Zur Schaffung dieser positiven Lernatmosphäre gehören für uns verschiedene Komponenten, an deren Umsetzung wir arbeiten:
Wir Lehrerinnen und Lehrer wollen eine Schule in der Kinder und Erwachsene offen miteinander umgehen in gegenseitiger Achtung und Akzeptanz. Die Verschiedenheit der Menschen soll nicht als Problem, sondern als Bereicherung erfahren werden, so dass sich jeder in seiner Persönlichkeit angenommen fühlt. Wir wollen den Kindern anbieten, die Welt zu entdecken und Neues zu erfahren. Wir wollen ihnen ermöglichen, sich Methoden anzueignen, die ihnen selbstständiges Lernen und Arbeiten in eigener Verantwortung ermöglichen. Wir helfen immer da, wo Hilfe nötig ist.
Jedes Kind soll seinen Fähigkeiten entsprechend lernen können. Dabei wird es auch die Erfahrung machen, dass Lernen anstrengend sein kann, das Erreichen eines Zieles aber Stolz und Freude auslöst. Die Wertschätzung durch andere und eigene Verantwortlichkeiten stärken das Selbstbewusstsein.
Wir wissen darum, dass es im Zusammenleben von Menschen immer wieder Konflikte geben wird. Wir wollen gemeinsam lernen mit Konflikten umzugehen und Regeln zu finden, wie wir sie besser lösen können, damit jeder wieder gut lernen und arbeiten kann.
Wir sehen Schule nicht isoliert, sondern als eine Institution im gesellschaftlichen Raum. Wir wollen dazu beitragen, dass die Kinder ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und sorgsam mit ihr umgehen.
Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern demokratische Strukturen näher bringen durch Entwicklung neuer Formen von Partizipation im Hinblick auf die Organisationsstruktur der Schule. Die Kinder lernen im demokratischen Umgang miteinander, dass jeder Rechte, aber auch Pflichten hat.
Diese Ziele sind dann erreichbar, wenn die Schule (Lehrer, Schüler und Eltern) sich als lernende Institution versteht. Neue Kommunikations-, Unterrichts- und Beteiligungsformen müssen erlernt, umgesetzt und von allen Beteiligten mit getragen werden. Daran arbeiten wir gemeinsam.
2. Von den Anfängen unserer Schule bis heute
Seit dem 17. Jahrhundert sind in Fürstenhagen und Quentel Schulen für die Kinder der Orte nachgewiesen. Über den oft rauen Schulalltag kann man in den Schulchroniken lesen. Die Fürstenhagener Schule war im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Schulhäusern untergebracht.
Im März 1950 wurde das heutige Schulgebäude (Altbau) eingeweiht. Im September 1972 kam ein Erweiterungsneubau (Pavillon) dazu.
Die Quenteler Kinder besuchen die Fürstenhagener Schule seit dem Schuljahr 1967/68 (Oberstufe) bzw. seit dem Schuljahr 1969/70 (Unterstufe).
Seit dem Schuljahr 1969/70 besuchen die Kinder der 5. Klassen die Gesamtschule in Hessisch Lichtenau. Die Schule in Fürstenhagen wird nach und nach zur reinen Grundschule.
Zum 1. März 1970 übernimmt der Kreis die Schulträgerschaft.
Entwicklung der Schülerzahlen seit 1945

In der Entwicklung der Schülerzahlen schlagen sich schulpolitische (Zusammenlegung mit der Schule Quentel, Wegfall der Hauptschule) und gesellschaftliche (Zuzug von Vertriebenen nach dem Krieg und von Aussiedlern seit 1988) Veränderungen nieder. 2004 wurde das Aussiedlerübergangswohnheim geschlossen. Zusammen mit der allgemein sinkenden Kinderzahl kam es zu einem gravierenden Rückgang der Schülerzahlen.
3. Zahlen und Fakten – Stand September 2006
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Schule Fürstenhagen Grundschule des Werra-Meißner Kreises in Hessisch Lichtenau besteht als Grundschule seit August 1974 Einzugsgebiet: Stadtteile Fürstenhagen und Quentel |
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Personen |
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Schülerinnen und Schüler: |
69 |
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davon Fahrschüler: |
18 |
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Aussiedler-/Ausländerkinder: |
5 |
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Klassen: |
4 |
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Integrationsklasse: |
z.Zt. keine |
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Lehrerinnen und Lehrer:
Referendarinnen: |
5à Frau Freiberg-Rühling, Frau Mergard, Herr Storzer, Frau Weber-Krüger, Frau Wille 1à Frau Schulz |
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Sonderschullehrerin: Praktikantin: Schulleitung: Vertretung: |
- - Frau Mergard Herr Storzer |
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Sekretariat: Hausmeister: Putzdienst: Betreuung: Elternbeiratsvorsitzende: Fördervereinsvorsitzender:
Räume 4 Klassenräume unterschiedlicher Größe in 2 Gebäuden Computerraum Werkraum Küche Musikraum Schulbücherei Betreuungsraum Interaktionsraum Elternsprechzimmer großer gepflasterter Schulhof (Ausgabe von Pausenspielen) Fußballplatz mit Sprunggrube 8 – 12 Uhr |
Frau Schindler (2 Tage) Herr Pinneker Frau Pellegrini/Frau Kurek-Döring Frau Gruzcka Frau Weil Herr Krause
Leiterinnenzimmer Sekretariat Lehrerzimmer Hausmeisterraum Putzmittelraum Schüler- und Lehrertoiletten
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5.1. Ausgewählte Aspekte unserer pädagogischen Arbeit
Ausbildung
Referendarinnen und Referendare werden an unserer Schule gerne aufgenommen. Alle Kolleginnen und Kollegen sind bereit, sich an der Ausbildung zu beteiligen. Dies werden wir auch in Zukunft so halten.
Praktika werden bei uns ermöglicht. Neben Praktikanten der Fachoberschule für Soziales, die immer für ein Jahr an der Schule sind hatten wir wiederholt Praktikantinnen der weiterführenden Schule für vier Wochen zu Gast. Im Frühjahr 2007 werden wir zum ersten Mal auch Praktikanten der Universität Kassel bei uns haben. Dies dient auch der Kontaktförderung um ein möglichst gesichertes Netz an Poolstellen aufbauen zu können.
Ausflüge und Fahrten
Nach dem Motto „Vom Nahen zum Fernen" werden während der gesamten Grundschulzeit immer wieder Klassenfahrten durchgeführt. Gemeinsame Erlebnisse verbinden, nebenbei bietet sich die Möglichkeit, sich auch über den Schulalltag hinaus kennen zu lernen.
Neben sozialem wird dabei inhaltliches Lernen gleichermaßen berücksichtigt.
In den ersten beiden Schuljahren beginnt der Fahrtenzyklus mit einer Fahrt in den Tierpark Germerode, die Fahrt in den Zoo (z.B. Hannover, Tierpark Sababurg) schließt sich daran an.
Ende des 3. bzw. Anfang des 4. Schuljahrs steht eine mehrtägige Klassenfahrt, z.B. auf den „Hohen Meißner" an. Ein solcher Schullandheimaufenthalt ist immer erlebnisreich und bildet einen Höhepunkt im Schulleben einer Fürstenhagener Grundschulklasse. Eine eintägige Abschlussfahrt findet am Ende des 4. Schuljahrs statt.
Lernorte außerhalb der Schule machen den Unterricht interessant und anwechslungsreich. In diesem Sinne haben Unterrichtsgänge in die nähere Umgebung, z.B. Waldgänge mit dem Förster, der Besuch von Museen, Post, Polizei, Feuerwehr, Bäckerei, Bauernhof und Kläranlage eine wichtige Funktion. Zusätzlich je nach Bedarf und Unterrichtssituation finden Ausflüge und Exkursionen (z.B. Edersee, Hessenpark, Saalburg) in die nähere und weitere Umgebung statt.
Bedingt durch die Einzügigkeit werden Tagesfahrten klassenübergreifend durchgeführt.
Arbeitsgemeinschaften
Arbeitsgemeinschaften werden angeboten wenn es die Lehrerzuweisung ermöglicht. Da musikalische und Umwelterziehung Schwerpunkte unserer Arbeit sind, werden nach Möglichkeit diese Gebiete zuerst berücksichtigt. Besonders bei der Gartenarbeit kommen Kinder zum Zuge die sich im kognitiven Unterricht eher schwer tun.
Betreuung
Betreuung findet täglich von 12 bis 13 Uhr statt. Da alle Schüler grundsätzlich bis 12 Uhr Unterricht haben, ist eine Ausweitung des Betreuungsangebotes nach vorn nicht nötig.
Morgens können einzelne Kinder in anderen Klassen oder in den Fördergruppen mit aufgenommen werden. Hier war die Nachfrage bisher sehr gering. Die Betreuung wird seit Jahren von einer ehemaligen Erzieherin durchgeführt
Die Kosten dafür trägt der Förderverein. Dazu wurden beim Kreis Landesgelder beantragt. In der Betreuungszeit wird gespielt, gemalt, gebastelt, gekocht und anderes.
Da unsere Schülerinnen und Schüler überwiegend aus Familien kommen, in denen die Großeltern im Ort wohnen, ist der Wunsch nach Betreuungszeiten in der Schule nicht sehr ausgeprägt. So reichen die vom Kreis bewilligten Mittel zur Zeit aus.
Bücherei
In einem frei gewordenen Klassenraum wurde eine Bücherei für die Schülerinnen und Schüler installiert. Den Grundstock bildeten die sich bereits in den Klassen befindlichen Klassenbüchereien. Elternbeirat und Förderverein sorgten für die nötige Anzahl Regale und die Aufstockung des Buchbestandes. Der Hausmeister versetzte die Böden so, dass Bücher dort mit der Titelseite liegen können. Diese Art der Präsentation war uns wichtig, da sich Grundschüler unter einem Buchrücken wenig vorstellen können und der Aufforderungscharakter gleich Null ist. Durch Spenden und Zuschüsse gelingt es gut, einmal im Jahr den Bestand zu ergänzen.
Die Bücher können von den Schülerinnen und Schülern ausgeliehen werden, Klassen können sich Themenkisten zu Unterrichtsinhalten ausleihen oder arbeiten in der Bücherei. In der Regel ist die Bücherei zwei Mal wöchentlich geöffnet, für die Ausleihe sind Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse zuständig.
Bei schlechtem Wetter öffnet die Bücherei in jeder Pause.
Die Bücherei wird ein Grundpfeiler bei dem Lesekonzept unserer Schule werden.

Demokratie leben und lernen -
ein Projekt der Bund-Länder-Kommission
Hessischer Schwerpunkt „Mediation und Partizipation"
In diesem Projekt arbeiten die verschiedenen Schultypen aus fast allen Bundesländern mit unterschiedlichen Schwerpunkten . In Hessen nehmen außer Sekundar-, Berufs- und Förderschulen sechs Grundschulen teil.
Unsere Schule arbeitet seit Juni 2003 in diesem Projekt. Den Anstoß dazu bekamen wir durch unsere Arbeit mit „konstruktiver Konfliktlösung". Dieser mediative Ansatz ist ein Teilbereich des hessischen Partes.
Die Ziele des BLK-Projektes
Entwicklung einer demokratischen Schulkultur
Entwicklung von gelebter Konfliktkultur
Entwicklung von demokratiepädagogischen Vorhaben im Unterricht
Entwicklung zu einer demokratischen Schule durch neue Formen der Partizipation im Hinblick auf die Organisationsstruktur der Schule und gegebenenfalls bis in das Gemeinwesen hinein
erweitern den bisherigen Ansatz und geben ihm eine neue Wertigkeit.
Alle Bereiche werden auf Übereinstimmung mit den Zielen überprüft.
Daraus ergibt sich, dass auf den fünf Gebieten
Unterricht, Elternarbeit, Umgang der Schüler miteinander, Umgang der Lehrer miteinander,
Mitbestimmung für Schüler und Lehrer gearbeitet werden muss.
Näheres wird unter den einzelnen Projekten - Kommunikation im Kollegium / Schülerinnen-und Schülerpartizipation / Interaktion und Mediation / Projekte im Unterricht / Neue Formen der Elternarbeit, pädagogische Elternabende – aufgeführt.
Eltern(mit)arbeit
Schulelternbeirat
Die Elternarbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Im Schulelternbeirat sind alle Klassen vertreten. Der Elternbeirat hilft bei Organisation von Schulfesten und Veranstaltungen, bewirtet und informiert regelmäßig bei besonderen Veranstaltungen (Einschulung, Flohmarkt), richtet Informationsabende zu bestimmten Themen aus und kümmert sich um die Elternspende. Die Elternbeiratssitzungen finden regelmäßig statt, die Schulleitung und zu besonderen Punkten auch Lehrkräfte, nehmen daran teil.
Eltern, besonders die in Gremien organisierten, helfen, die Schule mit zu gestalten. Sie bringen Vorschläge ein und weisen auf Probleme hin.
Förderverein
Im Jahre 1997 wurde auf Initiative des Elternbeirates ein Förderverein gegründet. Seine Hauptaufgabe besteht darin, finanzielle und sächliche Unterstützung für die Schule zu finden. Erst durch die Gründung des Vereins wurde es möglich, ein Betreuungsangebot einzurichten, da dieses finanziell nur durch den Förderverein abgewickelt werden kann. So gibt es weitere Angebote durch die Schule, die ohne den Verein nicht realisierbar wären.
Schulkonferenz
In der Schulkonferenz arbeiten die gewählten Elternvertreter aktiv und die Schule voranbringend mit.
In den Klassen beteiligen sich die Eltern bei Planung und Durchführung von besonderen Veranstaltungen, Festen, Feiern; begleiten die Klassen auf Wandertagen und helfen auch im Unterricht mit, wenn es gewünscht wird (z.B. Lesemütter, -väter, kochen, basteln).
Die Zusammenarbeit von Schule und einem großen Teil der Elternschaft ist geprägt von gegenseitiger Akzeptanz und dem gemeinsamen Bedürfnis, den Schülerinnen und Schülern eine interessante und anregende Grundschulzeit zu ermöglichen.
Alle Eltern anzusprechen, für schulische Ziele zu sensibilisieren und am Schulleben teilhaben zu lassen ist Ziel unserer weiteren Arbeit.
Eine gute Hilfe hierbei können Erziehungsvereinbarungen sein. Sie fördern nachhaltig die Gesprächskultur zwischen Schule und Elternhaus bei dem Erreichen des gemeinsamen Zieles, das Kind gut für das weitere Leben zu rüsten.
Bei der Teilnahme von Eltern am Schulleben haben wir auch besonders Väter im Blick, da immer mehr Kinder in ihrem privaten Umfeld keine männlichen Vorbilder haben. Gerade für Jungen fehlt dadurch eine wichtige Identifizierungsmöglichkeit. Unsere Möglichkeiten hier zu fördern werden wir gemeinsam abklären.
Feste, Feiern, Rituale
Monatskreis
Seit einigen Jahren treffen sich einmal im Monat alle Schüler und Lehrer in der Turnhalle zu einem Monatskreis. Diese Zusammenkünfte werden von den Schülern gestaltet und moderiert (Klasse 2 bis 4). Gemeinsam gesungene Lieder rahmen das Programm ein. Klassen oder einzelne Schüler stellen vor, was sie im Unterricht oder auch selbständig in ihrer Freizeit erarbeitet haben. Ein großer Teil der Beiträge kommt aus dem musischen Bereich.
Unter den Zuschauern sind Eltern ebenso wie die „Großen" aus dem Kindergarten.
Diese Monatskreise werden auch als Forum für besondere Anlässe benutzt, welche die Schulgemeinde betreffen: Verabschiedung der 4. Klassen, Einschulung der neuen Erstklässler, Verabschiedung und Einführung von Lehrern, Hausmeister, Sekretärin.Schulfest
Alle zwei Jahre feiern wir ein Schulfest. Nach einem Programmteil in der Turnhalle warten auf dem Schulhof Spielstände der verschiedensten Arten auf die Kinder. Elternbeirat und Förderverein engagieren sich bei Planung und Organisation und sorgen für Speisen und Getränke.
Dem Schulfest geht eine
Projektwoche
voraus, die ihren Höhepunkt in den Vorführungen und in Ausstellungen der einzelnen Gruppen hat. Die Gruppen bilden sich klassenübergreifend. Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse arbeiten eine Woche lang gemeinsam an einem Thema. Projektwochen finden jährlich zwischen Ostern und Sommerferien statt und enden am Samstag mit der Präsentation der Ergebnisse.
Weitere regelmäßige Veranstaltungen
Faschingsfeier am Rosenmontag
Wöchentliches Adventssingen
Schwimmfest der 3. und 4. Klassen
Bundesjugendspiele
Weihnachtliche Theaterfahrt
Klassenfahrten
Schullandheimaufenthalte
Vorweihnachtliche Klassenfeiern
Schlitten fahren auf dem Meißner
Fortbildung
Im Kollegium besteht allgemein Konsens darüber, dass Fort- und Weiterbildung notwendig und wünschenswert ist. Regionale und überregionale Fortbildungsangebote werden individuell genutzt und im Kollegium vorgestellt.
Bei unserem schulinternen Fortbildungsplan unterscheiden wir in drei Kategorien:
Erfordernisse aufgrund schulinterner Planungen wie Schulprogramm, Projektplan etc.
Erfordernisse aufgrund verbindlicher Vorgaben durch KM usw.
Individuelle Fortbildung
Lt. unseres bisherigen Schulprogramms sind die Bereiche
Fördern von Schülerinnen und Schülern im Unterricht
Übergang Kindergarten – Grundschule
Nutzung neuer Medien im Unterricht
noch zu bearbeiten. Wenn zu diesen Themengebieten Fortbildungen angeboten werden wird ein Mitglied des Kollegiums teilnehmen.
Weitere Arbeitsschwerpunkte sind
Schüler lernen eigenverantwortlich und selbständig
Elternarbeit effektiver gestalten
Konstruktive Konfliktlösung / Mediation
Bedingt durch unser kleines Kollegium können wir unsere Vorhaben nur nacheinander abarbeiten. Folgende Prioritätenliste haben wir für unsere Fortbildungswünsche festgelegt:
1. Schüler lernen eigenverantwortlich und selbständig
2. Umsetzung des strategischen Zieles Nr. 1 (Leseförderung)
3. Fördern von Schülerinnen und Schülern im Unterricht einschließlich Schreiben von
Förderberichten
Grundsätze für Fortbildungen
Fortbildungen finden so statt, dass für Schülerinnen und Schüler kein Unterricht im Rahmen der Stundentafel ausfällt. Ausgenommen hiervon sind ein Pädagogischer Tag pro Jahr, an dem alle Lehrkräfte teilnehmen und zwei Studientage, die je nach Bedarf gelegt werden (.z.B. Kennenlerntag für die neuen Erstklässler).
Da Fortbildungen immer im Vorfeld bekannt sind, lässt sich die Vertretung gut organisieren. Sie wird sich im Rahmen des schulischen Vertretungskonzeptes bewegen.
Grundsätzlich genehmigt werden ein- oder mehrtägige Fortbildungen die dem Schulkonzept entsprechen, wenn eine Lehrkraft diese Veranstaltung besuchen wird.
Sollten zwei Personen an der gleichen Fortbildung interessiert sein entscheidet die Gesamtkonferenz ob und wie die Vertretung realisierbar ist.
Vorrangig ist immer, dass trotz Abwesenheit von Lehrkräften die Unterrichtsversorgung gewährleistet ist. Sollte dies durch bereits vorhandene Ausfälle (Krankheiten etc) nicht erreicht werden, ist die Teilnahme an einer Fortbildung auch kurzfristig nicht möglich.
Homepage
Die Homepage ist fertig und wird zum einen als Präsentations- und zum anderen als Informationsforum genutzt. Sie bietet einen ersten Überblick über unsere Schule und stellt Schwerpunkte und Besonderheiten unserer Arbeit vor. Schulprogramm und Projektplan sind auf der Homepage veröffentlicht., Termine werden regelmäßig bekannt gegeben.
Integration
Schon immer wurde an unserer Schule integriert: Vor Jahren gab es in Fürstenhagen zahlreiche türkische Familien, die sich in unsere Kultur und Sprache einleben mussten, ab 1988 wurden nicht deutsch sprechende Kinder aus Russland, Kasachstan und der Ukraine in die Schule aufgenommen und eingebunden. Die Beschulung von Kindern mit besonderem Förderbedarf war und ist kein Neuland für uns. Die erste Integrationsmaßnahme lief von 1995 bis 1999, daran schloss sich die zweite an, die zum Ende des Schuljahres 2002/2003 endete.
Zur Zeit gibt es keine Integrationsmaßnahme, wohl aber eine enge Zusammenarbeit mit dem Beratungs- und Förderzentrum der Hirschbergschule Rommerode sowohl auf dem Lernhilfe- als auch auf dem Erziehungshilfesektor.
Für die Belange von behinderten oder Menschen aus anderen Kulturen offen zu sein und sie in unserer Mitte aufzunehmen ist uns wichtig.
Klassenraumgestaltung
Die Kinder verbringen vormittags viele Stunden in ihrem Klassenzimmer. Für eine gute Arbeitsatmosphäre ist eine freundliche Gestaltung sehr wichtig. Dazu tragen im Unterricht erstellte Bilder, Collagen und Bastelarbeiten bei. Eigenverantwortliches Tun fördert die Identifizierung mit dem Raum. Zum festen Inventar jedes Klassenraums gehört eine Sitzecke (U-förmig angeordnete Holzbänke unterschiedlicher Höhe), die für vielfältige unterrichtliche Zwecke genutzt wird, z.B. Gruppengespräche, Partnerarbeit. Diese flexibel verwendbaren Sitzbänke sind von den Eltern in Verbindung mit dem Elternbeirat und Förderverein finanziert und gebaut worden.
Für jedes Kind steht ein Fach in einem Fächerschrank zur Verfügung; nicht täglich gebrauchte Utensilien (Farbkasten, Bastelmaterial usw.) können dort aufbewahrt werden. Jede Klasse verfügt über einen CD-Spieler, auf jedem Flur gibt es einen Overheadprojektor. Wenn es von der Klasse gewünscht wird, wird der Raum mit 1 bis 2 Computern ausgestattet.
Zur Zeit werden Überlegungen angestellt, wie Internetanschluss für die Klassenräume aussehen kann.
Kollegium
Die Lehrkräfte des Kollegiums sind vorwiegend als Klassenlehrer/innen
eingesetzt.
Es ist üblich, dass die jeweiligen Klassenlehrer/innen den größten Teil des
Unterrichts einer Klasse abdecken.
In der Regel führen die Klassenlehrer/innen die Klassen vom 1. bis zum 4.
Schuljahr.
Zur Verbesserung der gemeinsamen Arbeit hat das Kollegium viel Zeit investiert, um an der eigenen Kommunikation zu arbeiten. Man lernte miteinander Beratungsgespräche und Konfliktgespräche zu führen und Feed-back zu geben. Durch eine Abfrage des Gesamtpersonalrates zu Arbeitsplatzsicherheit wurde deutlich, dass sich besonders das Verhältnis Schulleitung – Lehrkräfte kommunikativ verbessert hat. (Äußere Evaluation)
Regelmäßig finden Besprechungen über Schülerinnen/Schüler statt. Bei Bedarf werden etablierte Gesprächsmuster wie Kollegiale Fallberatung, Beratungs- oder Konfliktgespräch, .. angewandt.
Gemeinsame Stundenplanerstellung und Terminplanungen sind ebenso selbstverständlich wie das Einbringen und Mitarbeiten in Konferenzen. Zu einzelnen Themen werden Konferenzen von Lehrkräften geleitet, Elternabende und Sitzungen der Schulkonferenz werden oft gemeinsam geplant und durchgeführt.
Lehrkräften kommt als Schlüsselpersonen an einer Schule eine besondere Rolle zu. Das, was wir von Schülerinnen und Schülern und auch Eltern fordern, müssen wir auch durch unser Verhalten vermitteln:
Offenen, von gegenseitiger Akzeptanz geprägten Umgang miteinander
Bereitschaft, sich einzubringen
Verantwortung für sich selbst übernehmen
Verantwortung teilen und auch übernehmen
Sich gegenseitig beraten
Konflikte frühzeitig erkennen und benennen
Kommunikationsforen des Kollegiums
Mindestens monatliche Gesamtkonferenzen
Fach- und Klassenkonferenzen
Wöchentliche Dienstbesprechungen – Information, Koordination und Austausch über Schülerinnen und Schüler stehen im Vordergrund. Die Inhalte werden je nach Bedarf von den Lehrkräften bzw. der Schulleiterin bestimmt.
In Fachkonferenzen bzw. Arbeitsgruppen wird nur noch sehr selten gearbeitet. Bei vier Lehrkräften ist dies nicht gut möglich.
Personalrat und Schulleitung treffen sich in regelmäßigen Abständen
Interaktion und konstruktive Konfliktlösung
Die im November 1999 erstellte Schulordnung diente dazu,
Schülerinnen und Schülern eine Richtschnur für ihr Verhalten zu geben und dazu,
annähernd gleiche Aktionen und Reaktionen der Lehrerinnen und Lehrer zu gewährleisten.
Mittlerweile hat sich diese Schulordnung überholt. Sie dient noch als Grundlage zur Aufsichtsführung. Eine neue Schulordnung wurde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern unter Einbeziehung von Hausmeister und Reinigungskräften neu erarbeitet unter den Gesichtspunkten
Was wünsche ich mir von den anderen für ein Verhalten, damit es mir gut geht?
Was bin ich bereit dazu beizutragen, dass es auch den anderen gut geht?
Wie diese Regeln in den Klassen implementiert werden wird noch erarbeitet.
Konflikte sind Teil jedes menschlichen Zusammenlebens, gehören also auch zum Schulleben. Wenn die Konflikte allerdings immer mehr Zeit und Raum in Anspruch nehmen und die eigentliche Arbeit – in diesem Fall das Unterrichten- behindern, ist es nötig, neue Wege zu beschreiten und nach Lösungen zu suchen.
Eine Hilfe fanden wir in der Einführung des Grundschulprogrammes „Konstruktive Konfliktlösung - Mediation".
Mediation ist ein Verfahren konstruktiver Konfliktbearbeitung, bei dem neutrale Dritte den Konflikt erhellen helfen und die Konfliktbeteiligten die Lösungsvorschläge selbst erarbeiten (HeLP).
Ziel unserer Schule in diesem Projekt ist es, den Konflikt bei den Personen (hier Schülern) zu lassen, die ihn haben und die in eigener Verantwortung auch die Lösung finden. Die Schüler haben die Lösung ihres Problems. Die Lehrkräfte fungieren als Mediator, d. h. als Gesprächsleiter. Hier ist eine neue Lehrerrolle gefragt. Der Lehrer nimmt sich zurück, mischt sich nicht in das Ergebnis ein sondern sorgt nur für den Ablauf. Ziel ist immer eine Lösung zu finden, mit der alle Konfliktparteien gut leben können. Wir sprechen von win-win-Lösungen.
Elemente von Interaktion und Mediation wie beispielsweise Empathie, aktives Zuhören oder das Einnehmen einer neutralen Haltung, nicht nur auf Konfliktsituationen oder Interaktionsstunden beschränkt, verbessern das gesamte Kommunikationsklima der Schule. Es ist davon auszugehen, dass Interesse, Engagement und Beteiligung der Schüler in allen Bereichen gefördert werden.
Eine Verhaltensänderung in Richtung Konfliktfähigkeit als Basis für faireren, offeneren, respektvolleren Umgang miteinander wird angestrebt. Dazu gibt es in jeder Klasse
Eine „Interaktionsstunde" einmal pro Woche im Rahmen des regulären Unterrichts (seit Herbst 2003)
Übungen zur Förderung der Wahrnehmung (optisch, akustisch und taktil)
Bei Bedarf Klärung anstehender Konflikte, z.B. durch Mediation (in Ansätzen), manchmal in Kombination mit geeigneten Interaktionsübungen mit Hilfe des jeweiligen Klassenlehrers/-lehrerin bzw. der Fachkraft der Interaktionsstunde.
Die Eltern sind informiert, die Schulkonferenz hat zugestimmt
In wie weit diese Maßnahmen zu einem verbesserten Schul- und Lernklima führen muss noch evaluiert werden. Erste Ansätze dazu gibt es.
Öffnung und Darstellung nach außen
Die Schule bemüht sich, Kontakte zu Vereinen zu knüpfen und sich in das dörfliche Leben einzubringen. Dies geschieht bisher bei besonderen Veranstaltungen, z.B. Büchereijubiläum, Altennachmittage, Adventsfeiern des Altenpflegezentrums, Dorffeste.
Ob und wie die Schule noch mehr im Ort installiert und sich verstärkt auch außerhalb der Schulgemeinde darstellen sollte, bedarf weiterer Klärung.
Ökologie und Umweltschutz
Ökologie und Umweltschutz sind Bestandteil des Schulprofils der Grundschule Fürstenhagen.
Vor Jahren begannen wir mit der planmäßigen Umgestaltung des kleinen Schulgartens und der benachbarten Rasenfläche zu einem umwelterzieherisch bedeutsamen Teil unseres Schulgeländes. Bisher wurden ein Gartenteich, Blumenrabatten, eine Trockenmauer, ein Steinhaufen und ein Totholzhaufen angelegt.
Durch die Elternspende von vier rustikalen Holzbänken wurde die Errichtung eines Klassenzimmers im Grünen möglich. Bei den zurückliegenden Schulfesten stieß die Umgestaltung des Gartens auf großes Interesse bei Eltern und Besuchern. Ökologische Themen werden im Unterricht fächerübergreifend behandelt und von den Kindern erlebt. Das Schulgelände bietet neben dem Schulgarten weitere Möglichkeiten, die Natur verantwortungsbewusst zu erleben. Auf dem Schulhof befinden sich mehrere Bäume, kleine, die den Schutz der Kinder benötigen und große, die zum Klettern, Befühlen und Umfassen einladen. Das Aufsammeln von Müll im Schulgelände übernehmen die Klassen im Wechsel. Der Müll wird in der Grundschule Fürstenhagen sortiert und getrennt entsorgt.
Biologische Abfälle können kompostiert werden. Der sparsame Umgang mit Wasser und Energie ist ebenfalls ein Beitrag zur Umwelterziehung in der Schule.
Um die geschaffenen Resourcen auch ohne Arbeitsgemeinschaft zu nutzen wurde der Garten in Zuständigkeitsbereiche aufgeteilt, die den einzelnen Jahrgängen zugeordnet sind. Ökologisches Handeln wird weiterhin Schwerpunkt unserer Arbeit sein.
Partnerklassen
Die Schülerinnen und Schüler sind in Jahrgangsklassen organisiert. Um den Kontakt zwischen den einzelnen Kindern zu fördern haben wir Partnerklassen gebildet: erste und dritte Klasse sowie zweite und vierte Klasse. So werden Schulanfänger von Kindern aus ihren Partnerklassen bei der Einschulung mit einem kleinen Geschenk überrascht und in den ersten Wochen von dem „großen" Partner begleitet. Gemeinsame Unternehmungen zwischen den Klassen vertiefen die Partnerschaft.
An der Ausweitung oder Veränderung der Partnerschaften bis hin zu gemeinsamem Unterricht wird zu einem späteren Zeitpunkt gearbeitet werden.
Pausen
Für die Pausen steht das Außengelände mit Schulhof, Schulgarten und Rasenfläche zur Verfügung. Die Schule besitzt Holzgeräte zum Fahren, Balancieren und Rollen, die in den Pausen ausgegeben werden.
Regenpausen finden in den Klassen statt. Zusätzlich ist die Bücherei geöffnet.
Projekte im Unterricht
Durch Projektarbeit werden Schüler mehr in Planung, Gestaltung und Durchführung von Unterricht eingebunden. Sie übernehmen in höherem Maß Verantwortung für das Ergebnis ihrer Arbeit. Durch unterschiedliche Lernsituationen werden verschiedene Sinne angesprochen (Lernen in unterschiedlichen Kanälen). Findet die Projektarbeit als Partner- oder Gruppenarbeit statt so kommen die in den Interaktionsstunden gelernten Verhaltensweisen im Umgang miteinander zum Einsatz. Ein weiterer wesentlicher Grund für das Arbeiten an Projekten ist das Lernen in ganzheitlichen Zusammenhängen. Fächer werden nicht nacheinander abgehandelt sondern in Beziehung zueinander gesetzt. Projektlernen beinhaltet neben Lern- auch Anwendungssituationen und nicht zu unterschätzen Präsentationssituationen.
Arbeiten an Projekten setzt ein hohes Maß an selbstständigem Lern- und Arbeitsverhalten voraus. Schülerinnen und Schüler müssen über ein Kompendium von Techniken und Methoden verfügen. Unsere Schülerinnen und Schüler für diese Arbeitsweise fit zu machen ist eines unserer Themen für die nächste Zeit.
Schülerinnen- und Schülerpartizipation
Unser Ansatz, die Lösung ihrer Konflikte bei den Schülerinnen und Schülern zu lassen hat sich auf andere Gebiete übertragen: Kann ich Kindern nur in einem engen begrenzten Bereich Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit abverlangen? Unsere Antwort lautete eindeutig „Nein". So kamen wir zu folgender Überzeugung:
Alle Schülerinnen und Schüler sollen mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen bekommen (siehe Projekte) und auch am Klassen- und Schulleben aktiver teilnehmen, es mehr mitbestimmen und mitgestalten und dabei Schritt für Schritt selbst Verantwortung übernehmen. Sie lernen demokratische Strukturen kennen und anwenden.
Es gibt in jeder Klasse wöchentliche Klassenratstunden, die mit Ausnahme der 1. Klasse auch von Schülerinnen und Schülern nach dem Präsidentenprinzip geleitet werden und in denen ab 3. oder 4. Klasse ein Kind Protokoll führt.
Jede Klasse hat zwei Klassensprecher gewählt, die sich 14tägig zu einer Klassensprecherversammlung treffen. Während in der Klassenratstunde Belange der Klasse besprochen werden diskutieren die Klassensprecher Belange der Schule, nehmen Kontakt zu Lehrern oder anderen Personen auf und berufen auch Schulversammlungen ein, wenn sie es für notwendig halten.
Bisherige Arbeit: Planung, Durchführung und Moderation von Veranstaltungen wie Monatskreisen, Faschingsfeier für die gesamte Schule, Fußballturnier, Regeln für die Benutzung des Fußballfeldes.
Schulhofgestaltung
In den letzten Jahren konnten die Außenbereiche der Schule besser und kindgerechter gestaltet werden.
Der Schulhof wurde gepflastert und mit Bauminseln versehen, Schulgarten und Teich angelegt, Spiele aufgemalt und Fassaden bemalt. Der Rasenplatz wurde als Bolzplatz freigegeben. Über die geschickte Abgrenzung zwischen Bolz- und Spielplatz diskutiert zur Zeit die Klassensprecherversammlung.
Die Schule ist direkt mit der örtlichen Mehrzweckhalle und dem Fußballplatz verbunden.
Verschiedene Vereine haben Zugang zu Mehrzweckhalle, Schulhof, Schulkeller und Sportplatz. Dadurch wird die Sauberkeit auf dem Außengelände oft negativ beeinflusst.
Schulverbund
Bedingt durch unsere Größe wird es für unsere Schule immer wichtiger, den Kontakt zu anderen Schulen zu pflegen. So haben die Grundschulen im Schulverbund Hessisch Lichtenau damit begonnen, Fortbildungen gemeinsam zu planen und durchzuführen. Da dies für alle Beteiligten eine positive Maßnahme ist, soll es verstärkt fortgesetzt werden.
Übergänge
Kindergarten – Schule, Schulaufnahme
Im Vorfeld der Schulaufnahme nimmt die Schulleiterin Kontakt zu den Kindergärten auf. Sie oder eine andere Lehrkraft der Schule beschäftigt sich nicht nur mit Kindern mit einer anderen Muttersprache sondern mit allen schulpflichtigen Kindern. Dies dient einer ersten Erhebung von Auffälligkeiten über die bei der Aufnahme mit den Eltern gesprochen wird um das Kind in der verbleibenden Zeit noch zielgerichtet fördern zu können.
Damit auch die Informationen des Kindergartens mit einbezogen werden können, entbinden die Eltern bei der Aufnahme im Oktober den Kindergarten von der Schweigepflicht.
In dieser Zeit (Oktober/November) findet ein erster Elternabend zur Information über die Schule, über Voraussetzungen für die Einschulung und Fördermöglichkeiten für die schulpflichtigen Kinder statt.
Nach den Osterferien wird ein Kennenlerntag für die zukünftigen Schulanfänger durchgeführt. In Kleingruppen verschaffen sich die Lehrer Eindrücke vom Sozialverhalten, der Fein- und Grobmotorik, den sprachlichen Fähigkeiten und mathematischen Vorkenntnissen. Anschließend findet in Zusammenarbeit mit den abgebenden Kindergärten eine Auswertung der Beobachtungen statt.
Wenn alle Ergebnisse vorliegen (Kindergärten, Schularzt, Kennenlerntag,
Sonstige) werden die Eltern durch die Schulleiterin über geeignete
Beschulungsmöglichkeiten für ihr Kind beraten und es wird über die
Einschulung entschieden. Vor den Sommerferien bekommen das Kind und die Eltern
Nachricht von der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer, in der Regel findet bereits
ein vorbereitender Elternabend statt.
Am Einschulungstag werden die neuen Schülerinnen und Schüler nach einem
ökumenischen Gottesdienst von der Schulgemeinde mit einem bunten Programm
aufgenommen.
Während des Schuljahres nehmen die zukünftigen Erstklässler immer wieder an unseren Monatskreisen teil.
Der Ablauf der Schulaufnahme hat sich in dieser organisatorischen Art bewährt. Inhaltlich wird weiter daran gearbeitet, die Diagnoseverfahren zu verbessern um genauere Informationen über Stärken und Schwächen der Kinder zu erhalten.
Basierend auf den neueren Ergebnissen der Hirnforschung gibt es in Hessen den Erziehungsplan von 0 – 10 Jahren. Hierbei kommt dem Kindergarten eine wichtige Rolle als Bildungsinstanz zu. Für eine optimale Weiterentwicklung des Kindes ist die Zusammenarbeit von Kindergarten und Schule nötig.
Der Austausch mit dem Kindergarten hat begonnen, wir treffen uns 1 bis 2 Mal im Jahr. Ziel ist, diese Treffen inhaltlich zu intensivieren.
Grundschule – Förderstufe
Vor Schuljahresende besuchen unsere 4. Klassen an einem Vormittag die Förderstufe der Gesamtschule in Hessisch Lichtenau und nehmen am Unterricht teil. Außerdem treffen sich die abgebenden Lehrer des Schulverbundes (Fürstenhagen, Hessisch Lichtenau, Walburg) mit den aufnehmenden Lehrern der Förderstufe, um zu einem fließenden Schulübergang beizutragen. Hierzu wurden in den letzten Jahren zahlreiche Verbesserungen getroffen.
Durch die Einführung einer 5. Gymnasialklasse müssen die bisherigen
Modalitäten verändert und der neuen Situation angepasst werden.
Ein bis zwei Mal jährlich treffen sich die Schulleiter im Schulverbund
Hessisch Lichtenau zur gegenseitigen Information, Besprechen von Problemen und
Planung gemeinsamer Vorhaben.
Sowohl bei uns als auch in der Förderstufe besteht das Bedürfnis, sich untereinander auszutauschen. In unregelmäßigen Abständen finden Fachtreffen auf Schulverbundsebene statt, um sich gegenseitig über die Eingangsvoraussetzungen der Grundschüler für die Förderstufe zu informieren, Probleme zu besprechen und sich gegebenenfalls auf gemeinsame Modalitäten zu einigen. Die Weiterarbeit im kommenden Schuljahr ist geplant.
Schulinterner Umgang mit schwierigen Schülern
Unser schulinternes Konzept für den Umgang mit schwierigen Schülern ist u.E. die Vorstufe des Konzept „Schulische Erziehungshilfe" des Staatlichen Schulamtes, zeigt für die dort formulierten Stufen 1 – 3 auch Überschneidungen.
Auch bei unserem schulinternen Plan geht es um die Fälle, in denen die „einfachen" Interaktionen wie Umsetzen des Kindes, Gespräch mit ihm und Hinweis auf das Fehlverhalten, Maßnahmen aus den Klassenregeln, Mitteilung an die Eltern im Merkheft usw. keinen Erfolg hatten.
Schulintern arbeiten wir dann so weiter:
Gespräche im Kollegium wie - Vorstellen der Problemlage
- Fallbesprechung
- Kollegiale Beratung
- Gegenseitiges Hospitieren
Gespräche mit Eltern - Informationsgespräch
- Beratungsgespräch
- Gespräch um Vereinbarungen zu treffen
Bleiben auch diese Maßnahmen erfolglos, so wird um Hilfe von außen ersucht:
Beratungspersonen hinzuziehen, z.B. BFZ, Jugendamt, Schulpsychologe.
Bei auftretenden Problemen ist es immer wichtig, Lösungen gemeinsam mit den Eltern zu finden.
Zu jedem Gespräch wird mindestens eine Aktennotiz angefertigt, Vereinbarungen werden schriftlich fixiert und von beiden Seiten unterschrieben.
Vertretungskonzept
Schon seit Jahren wird in unserer Schule darauf geachtet, dass für Schülerinnen und Schüler möglichst wenig Unterricht ausfällt. Wenn Lehrkräfte ausfallen werden Klassen zusammengelegt, aufgeteilt oder beaufsichtigt. Auf dieser Grundlage steht auch das unten formulierte Konzept der verlässlichen Schule mit der Gewährleistung von Fachunterricht ab dem 3. Tag, das ab dem Schuljahr 2006/2007 gilt.
Zu Beginn eines jeden Schuljahres wird ein Plan erstellt mit Terminen von Klassenfahrten, Konferenzen, bereits bekannten Fortbildungen u.a. Diese Termine werden von der Schulleitung koordiniert. Bei vorher absehbaren Fehltagen wie Fortbildung usw. wird von der jeweiligen Lehrkraft ein Unterrichtsplan erstellt und mit den Vertretungskräften abgesprochen. Bei Krankmeldung wird mit der Meldung der Unterrichtsplan mitgeteilt.
Der Materialpool für die einzelnen Jahrgänge wird ausgebaut und ist für jeden im Lehrerzimmer zugänglich. Dieser enthält Unterrichtseinheiten, Materialien und Kopiervorlagen.
Klassen, deren Lehrkraft fehlt, werden auf die drei verbleibenden Klassen aufgeteilt. Hierbei ist zu beachten, dass die Gruppen ausgewogen zusammengestellt sind. In Fächern, die sich dazu anbieten, können zwei Klassen gemeinsam unterrichtet werden. Es wird eine Lehrkraft benannt, die in dieser Zeit Klassenlehrerfunktion übernimmt. Fachunterricht ab dem 3. Tag kann durch Wechsel einer Lehrkraft erreicht werden. Dann werden die Arbeits- und Übungsphasen jeweils in den Aufteilzeiten liegen.
Ein wesentlicher Punkt ist die Professionalisierung der Schüler hin zu eigenständigem Arbeiten. Sie sollen in die Lage versetzt werden, nach einer Einführungs-/Erklärungsphase möglichst ohne ständige Beaufsichtigung selbstständig zu forschen. Dazu ist die Ausstattung der Klassenräume mit dem entsprechenden Material notwendig.
Wenn es die finanziellen Mittel zulassen, wird auf den Vertretungspool zugegriffen. Je nach Qualifikation wird sich der Einsatz auf Aufsichts- und Betreuungsaufgaben beschränken oder der Erteilung von Fachunterricht dienen. Hierzu sind verschiedene Möglichkeiten angedacht: Die Vertretungskraft kann in stundentafelrelevanten Fächern unterrichten und bleibt in einer Klasse. Die Vertretungskraft ist spezialisiert auf ein Themengebiet und bietet dies im Wechsel in verschiedenen Klassen an. Die Lehrkräfte dieser Klassen übernehmen den Fachunterricht.
5.1.2. Unterrichts- und fachspezifische Aspekte
Unterricht
Unterricht ist die Kernaufgabe von Schule. Ihn zu verbessern, den gesellschaftlichen Bedingungen sowie den wissenschaftlich-fachlichen Erkenntnissen und den gesetzlichen Vorgaben anzupassen ist eine Daueraufgabe. Wir gehen realistisch davon aus, dass sich der Unterricht in den Grundschulen in den nächsten Jahren deutlich verändern wird. So beschloss etwa die Kultusministerkonferenz bereits 2002, grundlegende Bildungsstandards einzuführen, die an den Schnittstellen der allgemeinbildenden Schulen (für uns am Ende der 4. Klasse, vor dem Übergang zu den weiterführenden Schulen) auch durch Vergleichsarbeiten abgefragt werden sollen. Ein anderes Beispiel ist die erwartete Optimierung des Mathematikunterrichts und die Ausweitung des naturwissenschaftlichen Unterrichts am Sachunterricht durch den Transfer des SINUS-Programms (Weiterentwicklung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts) in die Grundschulen.
Die OECD hat für die Bildung in ihren Mitgliedsstaaten die folgenden Schlüsselkompetenzen beschrieben, die für eine erfolgreiche individuelle Lebensgestaltung und eine funktionierende Gesellschaft unabdingbar sind:
die Kompetenz erfolgreich selbstständig handeln zu können,
die Kompetenz, mit den Instrumenten der Kommunikation und des Wissens souverän umgehen zu können,
die Kompetenz in sozial heterogenen Gruppen erfolgreich handeln zu können.
Diese Kompetenzen können in der Grundschule noch nicht erreicht werden, wichtig erscheint uns aber, dass sie bereits bei uns angebahnt werden und die schulische Lernentwicklung von Anfang an auf diese Kompetenzen hin ausgerichtet wird.
Entsprechend unserem Leitbild sollen die Schülerinnen und Schüler bei uns lernen, die Verantwortung für ihr Lernen und ihr Handeln selbst zu übernehmen. Dies gilt für das gesamte Schulleben und im besonderen für den Unterricht. Arbeitsformen wie Projektarbeit, freie Arbeit, Tages- und Wochenplanarbeit mit entsprechenden Differenzierungsangeboten, Handlungsorientierung und Lernen mit allen Sinnen werden mehr und mehr im Unterricht verwirklicht. Indem die Lehrkraft sich im Unterricht (nicht bei der Vorbereitung, Strukturierung und Auswertung) mehr und mehr zurücknimmt, gibt sie den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten und den Raum, ihr Lernen selbst verantwortungsvoll zu organisieren und ihr Wissen in unterschiedlichen Situationen zu vermehren, zu festigen und anzuwenden. Das eigenverantwortliche Tun gelingt den Schülerinnen und Schülern dann, wenn es gut strukturiert und in kleinen Schritten angebahnt wird. Wir Lehrkräfte wollen ihnen Methoden vermitteln, wie sie ihre Aufgaben lösen können und wie sie dabei Zusammenarbeit nutzen können (Methodentraining, kooperatives Lernen), so dass ihre Arbeiten zu abrufbaren Lernzuwächsen führen. Das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler hat demzufolge Priorität bei unseren Fortbildungen.
Deutschunterricht
Gemeinsam mit dem Elternbeirat wurde über die Rechtschreibproblematik diskutiert und in Lehrerkonferenzen und einem PT bearbeitet. Es wurde festgelegt, dass in allen Arbeiten Rechtschreibung mit bewertet wird und in allen Fächern Wert auf richtiges Schreiben gelegt wird. Als Ergebnis unserer Beratungen gibt es eine verbindliche Vorgabe für die Schule für die Art der Deutscharbeiten und deren Bewertung (s. Anhang).
Auch in Zeiten von Computer, Handy und anderen technischen Geräten ist eine Grundvoraussetzung zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben die Lesefertigkeit und Lesefähigkeit. Damit dies von allen Kindern erreicht wird, wurde vom Kultusministerium das Strategische Ziel 1 „Alle Kinder sollen am Ende des 2. Schuljahres lesen können" verbindlich vorgegeben. Um dies bei unseren Schülerinnen und Schülern zu sichern haben wir einen Plan erarbeitet, der einen längeren Zeitraum umgesetzt wird und vier Stufen umfasst:
- Übergang Kindergarten-Grundschule / Möglichkeiten der Kooperation mit dem Kindergarten
- Verfeinerung der Eingangsdiagnostik um schon vor Schulbeginn noch gezielter fördern zu können
- Förderung leseschwacher Schülerinnen und Schüler
- Weiterentwicklung eines Konzeptes zur Lesekultur
Mündliche Kommunikation wird besonders in den Bereichen trainiert, die zu dem Projekt „Mediation und Partizipation" gehören. Hier haben Kinder Gelegenheit, sich zu äußern, den anderen angemessen zu kritisieren, die eigene Meinung zu vertreten, nachzufragen oder feed-back zu geben.
Englisch
In spielerischer Form soll Freude und Interesse am Umgang mit einer anderen Sprache geweckt werden. Dabei bietet sich die Gelegenheit, andere und neue Ausdrucksformen in Liedern, Reimen, Spielen und Bräuchen kennen zu lernen. Die gesprochene Sprache steht im 3. Schuljahr im Vordergrund. Im 4. Schuljahr wird durch Lesen einfacher Texte und Schreibübungen die Fremdsprache weiter verfestigt.
In diesem Schuljahr haben wir eine Kollegin, die den Englischunterricht komplett abdeckt.
Fast alle Lehrerinnen und Lehrer haben inzwischen einen Lehrgang für Grundschulenglisch absolviert und können bei Bedarf in ihren und anderen Klassen das Fach unterrichten.
Fördermaßnahmen
Es gibt immer Kinder, für die der Regelunterricht nicht ausreicht. Als erste Hilfsmaßnahme gibt es die Differenzierung im Unterricht, die besonders im 1. und 2. Schuljahr oft sehr effektiv ist. Sollte dies nicht ausreichen bemühen wir uns, Förderunterricht zu erteilen. Dies geschieht für Deutsch und Mathematik jahrgangsübergreifend für die Klassen 1/2 und 3/4 je nach Bedarf. Ein Schwerpunkt ist immer der Förderunterricht für lese- bzw. rechtschreibschwache Kinder. Dieser Förderunterricht ist wann immer möglich dem Regelunterricht zeitlich vorgeschaltet.
Als Hilfsmittel werden u.a. die Computer genutzt.
Zur Zeit erhalten die Klassen 1 /2 und 3 /4 jeweils 2 Stunden Deutsch- und eine Stunde Matheförderung. Die Inhalte und Teilnehmer werden zwischen den Förder- und den Fach- bzw. Klassenlehrern abgesprochen.
Zur Förderung von Kindern mit Sprachauffälligkeiten findet regelmäßig Sprachheilunterricht an unserer Schule statt. Die Stunden variieren je nach Anzahl der teilnehmenden Kinder bzw. dem Stellenpool des Schulamtes.
Für jedes geförderte Kind wird ein Förderplan erstellt. Diese Pläne werden halbjährlich überarbeitet. Wie die Förderpläne lt. gesetzlicher Vorgabe an unserer Schule geführt werden, wird im Laufe dieses Schuljahres in der Gesamtkonferenz erarbeitet.
Für das Gespräch zwischen Förder- und Fachlehrer wird vierteljährlich Zeit in der Wochenbesprechung zur Verfügung gestellt.
Wenn die Fördermaßnahmen unzureichend sind bzw. nicht greifen, wird im Rahmen einer Klassenkonferenz über das weitere Vorgehen beraten. Hilfreich dabei sind das BFZ und der schulpsychologische Dienst.
Trotz allem Bemühen sind wir mit den Ergebnissen der Förderung nicht zufrieden. Es zeigt sich bei vielen Kindern, dass ihre Probleme nicht fachlich begrenzt sind oder einem Schwerpunkt zugeordnet werden können. Die Förderung muss umfassender sein, alle Sinne, Fähigkeiten und Fertigkeiten trainieren und früher einsetzen. In diese Richtung geht unsere Arbeit bereits bei der Aufnahme der Schulanfänger.
Um ein Kind gut und angemessen zu fördern ist eine genaue Bestandsaufnahme (Diagnose) nötig. Auch auf diesem Gebiet werden wir uns informieren und kundig machen.
Mathematikunterricht
Seit Jahren unterrichten wir nach Mathematik 2000. Die Gesamtkonferenz legte im Frühjahr 2003 fest, den handlungsorientierten Ansatz dieses Konzeptes weiter auszubauen und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, eigene Lösungsmuster und Strategien zu entwickeln.
Musik in der Schule
„Musik ist ein wichtiger Teil unserer Kultur." Neben „der vermittelnden Aufgabe des Musikunterrichtes, die musikalischen Anlagen und Fähigkeiten der Kinder zu entwickeln und sie in die Musikkultur einzuführen" (s. RP), erweitern wir an unserer Schule den Bereich der Musik.
Die Verbundenheit innerhalb der Schulgemeinde und das Erleben der Gemeinschaft werden durch feste Bestandteile im Schuljahresablauf wie Monatskreise, Adventssingen, Schulfeste etc. gefördert und gestärkt. Hierbei wird jahrgangsübergreifend Musik in Form von Liedern, Tänzen, Instrumentalbegleitungen und Playbackdarbietungen erarbeitet und gemeinsam erlebt. Zusätzlich werden für die Jahrgangsstufen 2 bis 4 eine wöchentliche Chorstunde und bei ausreichenden Lehrerstunden eine Blockflötengruppe (z. Zt. 2x wöchentlich) angeboten.
Bei Engpässen in der Lehrerversorgung ist zu überlegen, ob nicht jemand von außen die Flötengruppe leiten kann.
Regelmäßig stellen die beiden Gruppen im Monatskreis ihre Fortschritte der Schulgemeinde vor. Im Chor üben die Kinder Lieder mit und ohne Instrumentalbegleitung sowie Tänze. Der Chor tritt nahezu bei allen Schulveranstaltungen und auch bei Veranstaltungen in der Gemeinde auf.
Ein Schulplan wurde für das Fach Musik erstellt.
Religion
Seit 1997 gibt es einen schulinternen Plan für den Religionsunterricht. Nachdem die Inhalte in allen vier Schuljahren ausprobiert wurden, ist dieser Plan verbindlich.
Wegen der geringen Anzahl katholischer Kinder wird in Absprache mit den Kirchen, den schulischen Gremien und den Eltern der evangelische Religionsunterricht für alle Kinder, egal welcher Religion oder Konfession, angeboten.
Zur Zeit nehmen alle Kinder unserer Schule an diesem Unterricht teil.
Im Gespräch mit dem katholischen Pfarrer wird nach Möglichkeiten gesucht, die Sichtweise der katholischen Kirche in den Unterricht mit einzubinden.
Sport
Der Sportunterricht an unserer Schule gestaltet sich nicht so einfach. Unsere Turnhalle ist gleichzeitig die Mehrzweckhalle der Gemeinde Fürstenhagen, täglich mit Vereinen belegt und am Wochenende mit Veranstaltungen. Da wir über keinen verlässlich abschließbaren Geräteraum verfügen ließen sich unsere Kleingeräte nur unzulänglich aufbewahren. Jetzt lagern wir sie in einem kleinen Raum im Schulgebäude. Der Transport ist zwar aufwändig, der Zustand der Geräte macht dies aber wett.
Der Sportplatz nebenan war ein reines Fußballfeld. Dank der Initiative einiger Eltern wurde eine Sprunggrube eingerichtet, so dass wir jetzt auch Leichtathletik trainieren und Bundesjugendspiele durchführen können.
Dass sich die Schule so gut entwickeln konnte, lag mit an Eltern, die in Elternbeirat, Schulkonferenz und Förderverein Anstöße gaben, unser Tun interessiert und kritisch begleiteten und uns materiell und handwerklich unterstützten. Dies gilt auch für die Mitarbeiterinnen des ehemaligen HeLPs, die uns hoffentlich auch als Mitarbeiterinnen des AfLs ihre Hilfe gewähren.
Dieses gute Miteinander wollen wir auch in Zukunft pflegen.
6.1. Allgemein
Durch Evaluation wollen wir überprüfen, was wir wie erreicht haben und wie sich unsere Arbeit verändert hat.
Evaluation kann sehr unterschiedlich durchgeführt werden.
Bei der internen Evaluation überprüfen wir unsere Arbeit durch hinterfragende Konferenzen zu einzelnen Punkten unter den Aspekten wie:
Was machen wir wie?
Hat es sich bewährt?
Ist es noch zeitgemäß?
Wie gehen die Schülerinnen/Schüler damit um?
Was müssen wir ändern?
Was wollen wir beibehalten?
Auf Elternabenden, in Elternbeiratssitzungen und Schulkonferenzen erfahren wir die Meinung der Eltern, die wir in unsere Entscheidungen mit einbeziehen.
Externe Evaluation wird von Personen, Instituten etc. durchgeführt, die nicht in die Schule eingebunden sind und von außen draufschauen.
Bisher wurde eine externe Evaluation durch das DIPF im Rahmen des BLK-Projektes durchgeführt. Es gab eine Fragebogenaktion am Beginn und am Ende des Projektes, bei der auch die Elternvertreter befragt wurden. Zur Abschlussbefragung steht die Auswertung noch aus.
Eine Umfrage des Personalrates zur Lehrerzufriedenheit zeigte, dass sich die Zufriedenheit der Lehrkräfte mit Schulleitungsentscheidungen deutlich erhöht hat. Dies zeigt, dass unsere Bemühungen um Verbesserung der Kommunikation im Kollegium sinnvoll und hilfreich waren.
6.2. Evaluation der 2002 geplanten Vorhaben
○ „Bis Sommer 2005 soll Mediation als eine Möglichkeit zur Lösung von Konflikten in allen Klassen verankert sein."
Dieses Ziel wurde erreicht (siehe vorn Interaktion und konstruktive Konfliktlösung).
Auf der Basis von Interaktionsspielen lernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kommunikationstechniken. Es versetzt sie immer besser in die Lage, Konflikte mit anderen selbst zu lösen, angemessen zu formulieren und auch im Fachunterricht Gesprächsregeln einzuhalten. Da erreichte wollen wir auf jeden Fall beibehalten und hin zu größerer Schülerselbstständigkeit ausbauen.
Auf Elternabenden und bei Elternbeiratssitzungen gaben die Eltern klare Voten für die Beibehaltung ab.
○ „Gestaltung des Schulaußengeländes bis Herbst 2003"
Die geplanten Punkte wurden umgesetzt und sind zu sehen. Problematisch ist z.Zt. die Pflege dieses Außenbereiches. Hier wird noch nach einer sinnvollen Vorgehensweise gesucht.
○ „Einsatz von und Umgang mit Computern im Unterricht"
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Weiterentwicklung von Schule u. Unterricht |
Evaluation |
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Wartung, Pflege und Beschaffung von Computern |
Wird durch Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum sachgerecht und kontinuierlich durchgeführt, Beschaffung geschieht mit Hilfe des Fördervereines |
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Schülerinnen und Schüler arbeiten in verschiedenen Bereichen an Computern: Erstes Kennenlernen Zur Leseförderung (Antolin) Zum Rechtschreibtraining (Deutsch-Fördergruppen) Zur Informationsentnahme |
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Liste erarbeiten: Was sollen Kinder können? |
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Übungseinheit entwickeln |
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Übungseinheit erproben |
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Für welche Inhalte ist der Einsatz v. Computern sinnvoll? Liste erstellen Einsatzangebote ausarbeiten Lernprogramme auswählen |
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Erprobung im Unterricht |
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An diesem Programmpunkt wird weiter gearbeitet, siehe Aktionspläne.
○ „Wie können wir Kinder mit Lernschwächen so fördern, dass sie erfolgreich am Unterricht teilnehmen können?"
In diesem Bereich wurde noch nicht systematisch im Sinne des Schulprogrammes gearbeitet. Durch die Verpflichtungen, Förderpläne zu schreiben und alle Kinder bis zum Ende des 2. Schuljahres in die Lage zu versetzen, dass sie sinnentnehmend lesen können, rückt dieser Arbeitspunkt noch einmal sehr deutlich in unseren Fokus. Wir werden an dieser Thematik arbeiten (siehe Aktionspläne / Förderpläne)
○ Übergänge
Kindergarten – Grundschule
Der Kontakt zum Kindergarten wurde geknüpft, die geplanten Treffen fanden statt. Es besteht auf beiden Seiten Interesse, diese Kontakte regelmäßig zu pflegen.
Weitere Informationen siehe vorn unter „Übergänge".
Grundschule - Förderstufe / Kontakt im Schulverbund
Auch hier fanden die geplanten Veranstaltungen statt. Bezüglich der Fächer Deutsch und Mathematik kam es zu einem regen Austausch über die unterschiedlichen Sichtweisen von Grundschul- und Förderstufenlehrkräften.
Die Gestaltung des Überganges wurde verändert und gut auf die Grundschüler abgestimmt.
Auch hier gibt es beiderseitige Absichtserklärungen für weitere Kontakte.
○ „Schutz des Außengeländes vor Zerstörung"
Einberufen von der Schulleiterin und der Vorsitzenden des Elternbeirates fanden zwei Sitzungen mit Vertretern aller Fürstenhagener Vereinen, des Ortsbeirates und der Polizei statt.
Man war sich einig, dass dem Problem mit Zivilcourage und persönlichem Einsatz begegnet werden kann. Verlässliche Absprachen wurden nicht getroffen.
Da die betreffenden Jugendlichen verzogen oder von der schulischen in die berufliche Ausbildung wechselten, löste sich dieses Problem.
○ Seit dem Frühjahr 2004 gibt es durch Elterninitiative eine Sprunggrube auf dem benachbarten Sportplatz. Dadurch konnte das Leichtathletiktraining sehr verbessert werden.
○ Im Frühjahr 2003 legte sich die Gesamtkonferenz dahingehend fest, dass weiter mit dem Unterrichtswerk „Das Zahlenbuch" (Mathe 2000) gearbeitet wird. Während in den bisher bekannten Büchern Aufgaben vermisst wurden, die Denkanstöße bieten zum Finden des eigenen Lösungsweges, vermisst man im Zahlenbuch Aufgaben zum Üben und Wiederholen.
Auf jeden Fall muss von der Lehrkraft das Fehlende beschafft werden.
○ Die Homepage ist erstellt und wird regelmäßig aktualisiert. Zur Verbesserung werden Vorschläge von Eltern, Lehrkräften und interessierten Außenstehenden aufgegriffen.
Wir als kleine Schule sind stolz auf diese Homepage und empfehlen, sie zu besuchen:
www.schule-fuerstenhagen.de.
○ Die schuleigenen Pläne für Musik und Sport wurden auf der Grundlage des Rahmenplanes unter Berücksichtigung schulischer Besonderheiten erstellt und im Rahmen einer Gesamtkonferenz genehmigt. Der Elternbeirat wurde informiert.
Durch die Fluktuation der Lehrkräfte gerade in diesen Fächern ist eine endgültige Bewertung der Pläne noch nicht erfolgt.
○ Es wurden durch Unterstützung von Förderverein und Elternbeirat für alle Klassen CD-Player angeschafft. Durch die Verkleinerung der Schule von 8 auf 4 Klassen sind auch Fachräume wie Musikraum, Interaktionsraum etc. musikalisch erschlossen.
Es ist und bleibt auch in Zukunft wichtig, für jeden Unterrichtsbereich eine kompetente Fachkraft an der Schule zu haben. In die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht haben sich die Klassenlehrer/innen gut eingearbeitet. Darüber hinaus ist es im Sinne unseres Schulprogramms nötig, dass immer ein Kollege/eine Kollegin zur Verfügung steht, dessen/deren Schwerpunkt liegt auf
Musik
Natur- und Umweltschutz
Sport in allen seinen Varianten
Arbeit mit Computern
Bei Neueinstellungen von Lehrern und Lehrerinnen an unsere Schule sollte darauf geachtet werden.
Neben den individuellen Fortbildungen der einzelnen Lehrer, die meist fachbezogen sind, wollen wir uns gemeinsam oder zeitversetzt zum gleichen Thema fortbilden.
Konstruktive Konfliktlösung mit Schülerinnen und Schülern ist ein Schwerpunktthema unserer Schule. Jeder neue Kollege/ jede neue Kollegin soll die zur Durchführung nötigen Qualifikationen erwerben. Grundlage sind ein Basistraining Kommunikation und die Teilnahme am Grundschulprogramm „Konstruktive Konfliktlösung".
Durch die Arbeit im BLK-Projekt „Demokratie lernen und leben" kamen wir zu den Schwerpunkten Mediation und Partizipation. Zur Entwicklung einer neuen Schulordnung beschritten wir den partizipativen Weg und fanden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern unserer Schule die jetzt vorliegenden Regeln für den Umgang miteinander. Wichtig war uns, das einzelne Kind anzusprechen: Was wünscht du dir und was bist du bereit, dazu beizutragen?
Diesen Weg wollen wir bei der Formulierung von Erziehungsvereinbarungen mit Eltern weiter beschreiten. Erziehungsvereinbarungen sollen eine Grundlage zu Transparenz schaffen. Es wird deutlich, welche Forderungen Eltern an Schule stellen können und welche Forderungen Schule an Eltern stellen kann.
Analog zu den Rechten und Pflichten der Schülerinnen und Schüler könnte dies in einem dritten Schritt für die Lehrkräfte schriftlich fixiert werden, soweit es über die Dienstordnung hinaus geht.
Ziel ist es bis zum Ende des Schuljahres 2007/08 Vereinbarungen für Schüler, Lehrer und Eltern erarbeitet und in der Schule implementiert zu haben.
Durch die Umgestaltung der Elternabende zu partizipatorischen Veranstaltungen und Information anhand praktischer Beispiele bekommen die Eltern mehr Einblick in die Arbeit der Schule. Diese Arbeit hat in der Schule begonnen, wird noch weiter ausgebaut.
Elternabende für die gesamte Elternschaft zu klassenübergreifenden Themen sollen ein bis zwei Mal im Jahr statt finden.
Das Kollegium der Schule sieht die Notwendigkeit, die Eltern intensiver über die Arbeit des Fördervereines aufzuklären und dadurch den Verein zu unterstützen.
Jeweils zu Beginn des Schuljahres soll auf dem ersten Elternabend grundlegend informiert und der Flyer des Vereines ausgeteilt werden. Bei passenden Gelegenheiten wird der Verein vorgestellt und die Arbeit gewürdigt.
Intensiv nachgedacht werden muss im Laufe dieses Schuljahres über die Entwicklung der Schule allgemein. Es bestehen folgende Möglichkeiten:
- Schule mit flexiblem Schulanfang
- Ganztagsschule
andere Schulentwicklungsprojekte, z.B. Nachmittagsbetreuung mit dem Kindergarten koordinieren etc.
Auf einer Gesamtkonferenz wurde beschlossen, dass sich das Kollegium eingehender mit Möglichkeiten des Methodentrainings (siehe vorn „Projektunterricht") beschäftigen wird und beauftragte die Schulleiterin eine erste Information zu ermöglichen.
Es wird im Januar eine Orientierungsveranstaltung zu diesem Thema an der Grundschule Hessisch Lichtenau statt finden, an der das Kollegium aus Fürstenhagen teilnimmt.
8.1.1. Einsatz von Computern im Unterricht
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Weiterentwicklung von Schule und Unterricht |
Wie wird vorgegangen? |
Wer ist verantwortlich? |
Welcher Zeitraum? |
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Wartung, Pflege und Beschaffung von Computern |
Zusammenarbeit mit Eltern und Medienzentrum des Kreises |
Storzer |
ständig |
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Aufrüstung der Geräte im Neubau |
Zusammenarbeit mit Eltern und Medienzentrum des Kreises |
Storzer |
ständig |
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Geplante Neuanschaffungen: Richtiger Server im Computerraum 5 neue Geräte ins Pavillon Internetanschluss im Pavillon /Lehrerzimmer |
Zusammenarbeit mit Eltern und Medienzentrum des Kreises
Diskussion |
Storzer (Antrag)
Gesamtkonferenz |
Schuljahr 2006/07 |
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Computerunterricht der 3. Klasse |
Storzer |
Schuljahr 2006/07 |
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Dafür Liste erarbeiten: Was sollen Kinder können? |
Entwurf Storzer Diskussion in der Gesamtkonferenz |
Schuljahr 2006/07 |
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Übungseinheit entwickeln und erproben |
Storzer |
Schuljahr 2006/07 |
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Evaluation: Computerführerschein |
Storzer |
Schuljahr 2006/07 |
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Welchen Beitrag können die neuen Medien für die Erreichung unserer Unterrichtsziele leisten? (z.B. beim Lesenlernen) |
Gesamtkonferenz bei allen Themenschwerpunkten |
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Daraus folgt ggf.: Einsatzangebote ausarbeiten Lernprogramme auswählen und beschaffen |
Storzer mit Fachlehrerinnen |
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Erprobung im Unterricht |
Klassen- und Fachlehrerinnen |
Schuljahr 08/09 |
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Evaluation |
Gesamtkonferenz |
Sommer 09 |
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Öffnung des Computerraumes für Schülerinnen und Schüler |
Organisationskonzept Aufsicht /Hilfe Computernutzungsordnung |
Gesamtkonferenz Gesamtkonferenz |
Laufendes Schuljahr |
8.1.2. Weiterentwicklung der Elternarbeit
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Weiterentwicklung von Schule und Unterricht |
Wie wird vorgegangen? |
Wer ist verant- wort- lich? |
Welcher Zeitraum? |
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Sich mit verschiedenen EV auseinander-setzen (Fr. Schulz besorgt) Gesamtkonferenz in der das weitere Vorgehen ausgehandelt wird (organisiatorisch) |
Dez. 06 |
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Schulkonferenz und Elternbeirat Informationssitzung Festlegen des Arbeitsbereiches Klärung der Evaluation |
Februar 07 |
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Was erwarten Eltern von Schule / Was erwartet Schule von Eltern / Kann ich mich verpflichten / Brauche ich Hilfe und wenn ja, welche? |
Umfrage in den Klassen/Elternabenden oder ä. Auswertung der Erwartungen Klärung von Ängsten und Bedenken Festlegen der Formulierungen |
Im Laufe des 2. HJ SJ 06/07 |
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Erziehungsvereinbarungen |
In den Gremien verabschieden In den Klassen implementieren |
Schulleiterin Klassenlehrer |
1. HJ SJ 07/08 |
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Evaluation lt. Beschluss |
Schulleiterin |
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Bestandsaufnahme in Gesamtkonferenz: Was wünsche ich mir / Was tue ich dafür? Klärung der Evaluation |
Schulleiterin |
Herbst 07 |
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Klärung der Erwartungen der Schüler und evtl. Eltern |
NN |
Bis Febr. 08 |
|
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Auswertung der Erwartungen Festlegen der Formulierungen |
Konferenz |
Frühjahr 08 |
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In den Gremien verabschieden |
Schulleiterin NN |
Bis Ende SJ 07/08 |
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implementieren |
Beginn SJ 08/09 |
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Evaluation lt. Beschluss |
Schulleiterin |
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8.2.1.Strategisches Ziel 1: Alle Schülerinnen und Schüler sollen am Ende
des 2. Schuljahres altersgemäße Texte sinnerfassend lesen können|
Weiterentwicklung von Schule und Unterricht |
Wie wird vorgegangen? |
Wer ist verant- wortl.? |
Welcher Zeitraum? |
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Übergang Kooperation mit dem Kindergarten -für geschmeidigen Übergang KiGa/GS -zur Nutzung d. Vorwissens des KiGas -zur bestmöglichen Förderung des Kindes Ziel: -gemeinsames Entwickeln von Lernvoraussetzungen und Fördermöglichkeiten, Erfassung von Fördernotwendigkeiten und Fördermöglichkeiten in einem beschriebenen Verfahren |
Treffen aller Lehrkräfte der GS mit den Erzieherinnen des KiGas - Informationen über die Arbeit des KiGas erhalten - Berichten über die Beobachtungen aus der 1. Klasse (Was können die Kinder gut, was gelingt noch nicht gut) - Was brauchen Schulanfänger, damit sie gut lernen können
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Wille Mergard |
Ein 1. Treffen soll vor der Aufnahme der neuen Schulanfänger statt finden, also vor den Herbstferien, weitere Treffen nach Absprache |
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Eingangsdiagnostik als Grundlage für die Erstellung individueller Förderpläne -Voraussetzung für den Leselernprozess definieren und daraus folgt die Überarbeitung/Neukonzeption des -Aufnahmeverfahrens -Kennenlerntages |
-Kriterien der Beobachtungen genau auf die Lerngrundlagen abstimmen wie Wahrnehmung, Durchgliederung -Beobachtungsbögen damit koordinieren -Individuelle Stärken und Schwächen dokumentieren als Grundlage für Förderpläne und um sie für die zukünftige Lehrkraft verfügbar zu machen -Diagnoseverfahren kennen und für die Schule das passende heraussuchen bzw. zusammenstellen |
Wille Mergard |
Erarbeitet bis Frühjahr 2007, Erprobung auf dem Kennen- lerntag für die Schulanfänger im April/Mai |
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Förderung leseschwacher Schülerinnen und Schüler |
-Diagnoseverfahren kennen lernen und für die Schule festlegen -Möglichkeiten zur Feststellung des Lernstandes über die Schuljahre hinaus festlegen, z.B. Stolperwörtertest - Einbeziehen der Orientierungsarbeiten -auf die Diagnose abgestimmte Übungen zusammenstellen -Materialsammlungen erstellen Förderstunden einrichten -Förderpläne schreiben und evaluieren |
Schulz/ Weber-Krüger
Storzer |
Bis Ende 1. Halbjahr
Nach den Sommerferien 2006 |
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Pädagogische Weiterentwicklung eines Konzeptes zur Lesekultur Fördern von Leseinteresse |
-Kurzfristige Aktionen durchführen, z.B. Lesefest -päd. Tag mit Nachbarschulen durchführen, z.B. mit Frau v. Ende -Lesesicherheit durch Methodensicherheit bei den Schülerinnen und Schülern erzeugen |
Gesamt-konfe-renz |
Im gesamten Schuljahr, fortlaufend erweiterbar |
Zur Evaluation der Maßnahmen werden in diesem Schuljahr alle Daten gesammelt, die in der Schule zur Feststellung der Lesefertigkeit erstellt werden (Orientierungsarbeiten, Stolperwörtertest...)
In Bücherei eine Liste der lesenden Kinder führen etc.
Gleiche Datenerhebung nach Implementierung einer Maßnahme. Evaluation durch Vergleich
8.2.2. Implementieren der Schulordnung in die einzelnen Klassen
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Weiterentwicklung von Schule |
Wie wird vorgegangen? |
Wer ist verantwortlich? |
Welcher Zeitraum? |
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1. Einführung der Stopp-Regeln in jeder Klasse |
Wird in den Interaktions-stunden zu Beginn eines jeden Schuljahres in den einzelnen Klassen neu eingeführt bzw. in Erinnerung gebracht |
Zu Beginn jeden Schuljahres |
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2. Auswahl von 4 Regeln, die zuerst in die Klassen eingebracht werden |
Festlegung auf Gesamtkonferens |
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3. Erarbeiten von Plänen zur effektiven und nachhaltigen Einführung |
Lehrkräfte erarbeiten die Pläne und stellen sie sich gegenseitig vor (Gesamtkonferenz) |
1. HJ 06/07 |
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4. Einbringen der 4 Regeln in die Klassen |
Klassenlehrer |
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5.Evaluation durch die Gesamtkonferenz, Schülermitverwaltung, Elternschaft in wie weit diese Regeln im Verhalten der Schülerinnen und Schüler sichtbar werden. |
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Mit den weiteren Regeln wird analog zu den Punkten 2 bis 5 verfahren |
Ende des Schuljahres 06/07 |
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In den folgenden Schuljahren werden die Schulregeln auf diese Art in der 1. Klasse eingeführt, da sie für diese Kinder neu sind. In den übrigen Klassen werden sie noch einmal besprochen, einzelne Regeln intensiver behandelt wenn es nötig ist. |
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Grundlage für die Evaluation wird eine Umfrage unter Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften sein. |
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Weiterentwicklung von Unterricht und Erziehung |
Wie wird vorgegangen? |
Wer ist verantwortlich? |
Welcher Zeitraum? |
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Gemeinsame Beschlusslage für Förderpläne |
Diskussion und Beschlüsse: Erlasslage Förderpläne für wen? Beispiele für Förderpläne |
Schulz/Storzer Gesamtkonferenz |
15.11.2006 |
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Förderpläne werden erstellt und umgesetzt |
Klassenlehrerinnen mit Fachlehrkräften, Eltern und Unterstützern |
Schuljahr 2006/07 |
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Evaluation und ggf. Veränderung |
Klassenkonferenzen (Termine: Klassenlehrerinnen) Gesamtkonferenz (Termin: Storzer) |
Gegen Ende des Schuljahres eventuell auf der Zeugniskonferenz |
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Fortschreibung der Förderpläne |
Klassenlehrerinnen mit Fachlehrkräften, Eltern und Unterstützern |
laufend |
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Evaluation und ggf. Veränderung |
Klassenkonferenzen (Termine: Klassenlehrerinnen) Gesamtkonferenz (Termin: Storzer) |
halbjährlich
jährlich |