Schülerinnen- & Schülerpartizipation

Unser Ansatz, die Lösung ihrer Konflikte bei den Schülerinnen und Schülern zu lassen hat sich auf andere Gebiete übertragen: Kann ich Kindern nur in einem engen begrenzten Bereich Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit abverlangen? Unsere Antwort lautete eindeutig „Nein". So kamen wir zu folgender Überzeugung:

 

Alle Schülerinnen und Schüler sollen mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen bekommen (siehe Projekte) und auch am Klassen- und Schulleben aktiver teilnehmen, es mehr mitbestimmen und mitgestalten und dabei Schritt für Schritt selbst Verantwortung übernehmen. Sie lernen demokratische Strukturen kennen und anwenden.

 

Es gibt in jeder Klasse wöchentliche Klassenratstunden, die mit Ausnahme der 1. Klasse auch von Schülerinnen und Schülern nach dem Präsidentenprinzip geleitet werden und in denen ab 3. oder 4. Klasse ein Kind Protokoll führt.

 

Jede Klasse hat zwei Klassensprecher gewählt, die sich 14tägig zu einer Klassensprecherversammlung treffen. Während in der Klassenratstunde Belange der Klasse besprochen werden diskutieren die Klassensprecher Belange der Schule, nehmen Kontakt zu Lehrern oder anderen Personen auf und berufen auch Schulversammlungen ein, wenn sie es für notwendig halten.

 

Bisherige Arbeit: Planung, Durchführung und Moderation von Veranstaltungen wie Monatskreisen, Faschingsfeier für die gesamte Schule, Fußballturnier, Regeln für die Benutzung des Fußballfeldes.