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Ausblick – Vorschau

Durch die Arbeit im BLK-Projekt „Demokratie lernen und leben" kamen wir zu den Schwerpunkten Mediation und Partizipation. Zur Entwicklung einer neuen Schulordnung beschritten wir den partizipativen Weg und fanden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern unserer Schule die jetzt vorliegenden Regeln für den Umgang miteinander. Wichtig war uns, das einzelne Kind anzusprechen: Was wünscht du dir und was bist du bereit, dazu beizutragen?

 

Diesen Weg wollen wir bei der Formulierung von Erziehungsvereinbarungen mit Eltern weiter beschreiten. Erziehungsvereinbarungen sollen eine Grundlage zu Transparenz schaffen. Es wird deutlich, welche Forderungen Eltern an Schule stellen können und welche Forderungen Schule an Eltern stellen kann. Analog zu den Rechten und Pflichten der Schülerinnen und Schüler könnte dies in einem dritten Schritt für die Lehrkräfte schriftlich fixiert werden, soweit es über die Dienstordnung hinaus geht.

 

Ziel ist es bis zum Ende des Schuljahres 2007/08 Vereinbarungen für Schüler, Lehrer und Eltern erarbeitet und in der Schule implementiert zu haben. Durch die Umgestaltung der Elternabende zu partizipatorischen Veranstaltungen und Information anhand praktischer Beispiele bekommen die Eltern mehr Einblick in die Arbeit der Schule. Diese Arbeit hat in der Schule begonnen, wird noch weiter ausgebaut.

 

Elternabende für die gesamte Elternschaft zu klassenübergreifenden Themen sollen ein bis zwei Mal im Jahr statt finden. Das Kollegium der Schule sieht die Notwendigkeit, die Eltern intensiver über die Arbeit des Fördervereines aufzuklären und dadurch den Verein zu unterstützen. Jeweils zu Beginn des Schuljahres soll auf dem ersten Elternabend grundlegend informiert und der Flyer des Vereines ausgeteilt werden. Bei passenden Gelegenheiten wird der Verein vorgestellt und die Arbeit gewürdigt.

 

Intensiv nachgedacht werden muss im Laufe dieses Schuljahres über die Entwicklung der Schule allgemein. Es bestehen folgende Möglichkeiten:

  • Schule mit flexiblem Schulanfang
  • Ganztagsschule

andere Schulentwicklungsprojekte, z.B. Nachmittagsbetreuung mit dem Kindergarten koordinieren etc. Auf einer Gesamtkonferenz wurde beschlossen, dass sich das Kollegium eingehender mit Möglichkeiten des Methodentrainings (siehe vorn „Projektunterricht") beschäftigen wird und beauftragte die Schulleiterin eine erste Information zu ermöglichen.

 

Es wird im Januar eine Orientierungsveranstaltung zu diesem Thema an der Grundschule Hessisch Lichtenau statt finden, an der das Kollegium aus Fürstenhagen teilnimmt.