Das arme Waisenkind

  Diese Geschichte hat sich Alissa in der 1. Klasse ausgedacht, ihrer Mutter diktiert und das Bild dazu gemalt.

                            
Es war einmal ein armes Waisenkind. Es hatte keine Eltern und nichts zu essen. Sie ging in einen wunderschönen Wald. Sie ging und ging und hat was gefunden: Eine schöne Nuss, die glänzte und strahlte wie die Sonne. Da rief auf einmal jemand: „Bitte, gib mir was zu essen!“, und sie gab ihm die Nuss. Auf einmal fiel ein Goldstück vom Himmel. Sie hob es auf und war sehr glücklich.
Sie ging weiter und fand ein Hemd mit Blumen und Herzchen geschmückt. Sie zog sich das Hemd an. Da rief auf einmal ein Kind: „Bitte, bitte, gib mir ein Hemd! Ich friere so.“ Sie gab ihr das Hemd. Und da fiel auf einmal wieder ein Goldstück vom Himmel.
Das Mädchen wunderte sich und hat nachgedacht: ‚Ich glaube, ich bekomme die Goldstücke, weil ich den armen Menschen helfe.
Sie ging weiter und fand Schuhe. Da rief wieder jemand: „Ach bitte, gib mir was für die Füße, die frieren so!“, und sie gab dem Mann die Schuhe. Da fiel wieder ein Goldstück vom Himmel.
Sie ging weiter. Auf einmal kam sie aus dem Wald heraus. Sie sprang auf den Rasen. Sie schaute nach oben und entdeckte einen Apfelbaum. Sie pflückte ein paar und hat sie gegessen. Sie setzte sich auf das Gras und dachte nach. Ihre Eltern fehlten ihr sehr. Sie schlief auf der schönen Wiese ein. Der liebe Gott hat ihr Glück gebracht. Er hat ihr Äpfel geschenkt und ihr aus dem Wald rausgeholfen.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute.

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